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Geschichte des Hauses

Das heutige Sprachinstitut SIT war das erste eigene Haus des 1949 gegründeten Internationalen Bundes e.V.

Von Anfang an war diese Einrichtung der Bildung gewidmet: Ab 1951 ging es zunächst um die Bildung und Ausbildung der jungen Leute aus der Nachkriegszeit, dann um die der Flüchtlinge aus der ehemaligen DDR. Mitte der 60er-Jahre begannen die ersten Deutschsprachkurse für junge Franzosen. Bald folgten auch junge Menschen aus der Türkei, Griechenland und Italien, die ebenfalls die deutsche Sprache lernen wollten, um hier zu arbeiten oder zu studieren.

Im Laufe der Jahre wurde das Publikum immer internationaler. Hinzu kamen Austauschprogramme mit amerikanischen Universitäten, Fachsprachenkurse für das Hotel- und Gaststättenpersonal und ab 1977 auch verstärkt Kurse für Spätaussiedler und Asylberechtigte.

Eine zusätzliche Erweiterung brachten ab 1988 die Sprachkurse und Fachsprachenkurse für Führungskräfte der Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung (DSE). Sie brachten eine große Anzahl an Stipendiaten ans SIT, die aus allen Erdteilen (von Südamerika bis Afrika, von Nepal bis Indonesien und den arabischen Ländern) anreisten, um in Deutschland eine Weiterqualifizierung in Sprache und Beruf zu erwerben.

Maßgeschneiderte Programme für Schüler- und Studentengruppen aus Italien, Argentinien, Brasilien, Chile, Dänemark, Russland, Irland und Griechenland (ca. 30 Gruppen pro Jahr) runden inzwischen das Sprachkursangebot des SIT ab.

Bedingt durch die jüngsten Entwicklungen der wirtschaftlichen und politischen Lage in Europa werden seit Kurzem auch Sprachkurse mit beruflicher Orientierung für verschiedene Zielgruppen zum Beispiel aus Südeuropa sowie Integrationskurse für Asylbewerber im Auftrag des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) durchgeführt. Inzwischen ist das SIT ein anerkanntes Testzentrum für TestDaF (Sprachprüfung für ausländische Studenten, die in Deutschland studieren wollen) und für telc, europäische Sprachenzertifikate auf allen Sprachniveaus.

Heute lernen Sprachschüler und Sprachschülerinnen aus bis zu 70 Ländern gleichzeitig am SIT.