Tübingen, ein Ort, der "lieber mit eigenen Augen geschaut als angepriesen werden soll". So steht es schon in der Stiftungsurkunde der Universität 1477 und dies hat bis heute noch uneingeschränkte Gültigkeit.
Die Universität prägte und prägt entscheidend sowohl die äußere Erscheinung der Stadt als auch das innere, soziale und gesellschaftliche Leben in Tübingen. Man sagt: "Tübingen hat keine Universität, Tübingen ist eine Universität".
Tübingen wurde urkundlich zum ersten Mal im Jahre 1078 erwähnt. Wahrzeichen der über 900 Jahre alten Stadt sind die historische Altstadt, das Schloss Hohentübingen und der Hölderlinturm am Neckar. Namen wie Johannes Kepler, Georg W. F. Hegel, Friedrich Hölderlin, Friedrich Schelling, Ludwig Uhland, Ernst Bloch und Christiane Nüsslein-Vollhard (Nobelpreisträgerin) sind untrennbar mit Tübingen verbunden.
Was die Stadt so lebens- und liebenswert macht, ist das faszinierende Zusammenspiel reizvoller Gegensätze. So spricht man von der jungen alten, kleinen großen Stadt, der Oberen und der Unteren Stadt, von Provinz und Weltstadt, von Universitätsdorf und Neckar-Athen.
Hier leben 85 000 Einwohner, 24 000 davon sind Studenten. Die zahlreichen ausländischen Studenten und Gastwissenschaftler und die Verbindungen und Aktivitäten mit den Partnerstädten in Frankreich (Aix-en-Provence), in den USA (Ann Arbor), in England (County of Durham), in Italien (Perugia), in der Schweiz (Aigle, Kilchberg, Monthey) und in Russland (Petrosawodsk) geben Tübingen eine internationale Atmosphäre und lassen Weltoffenheit und Weite spüren.
Tübingen ist ein Ort, an dem man sich in kurzer Zeit zu Hause fühlen kann. Beim Durchstreifen seiner engen Gassen und Winkel mit seinen romantischen Fachwerkhäusern lädt die Stadt mit zahlreichen Cafés, gemütlichen Restaurants und Kneipen zum Kennenlernen und zum Genießen ein.
Für Momente der Muse bietet Tübingen eine bunte Palette an Freizeitmöglichkeiten und kulturellen Veranstaltungen wie Kino, Ausstellungen, Konzerte, Musikfestivals, Theateraufführungen, Unterhaltungs Programme, Stocherkahnfahrten und Besichtigungen an.








